Von Napoleon bis zur Firma Bley: Die Geschichte der Oldenburger Mockturtle

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Am 21. November 1806 verhängte der Kaiser Frankreichs, Napoleon I., die Kontinentalsperre gegen England. Fortan durften keine Waren aus England und den britischen Überseekolonien mehr in den Häfen des Kontinents eingeführt werden. Dies hatte nicht nur immense Auswirkungen auf die Wirtschaft Englands, sondern auch auf die Feinschmecker im Oldenburger Land. Da es so gut wie keine Überseeimporte mehr gab, mussten die Fürsten und Landvögte auf ihre geliebte Schildkrötensuppe verzichten. Doch findige Köche erfanden eine Nachahmung der Schildkrötensuppe, die Mockturtle (dt.: nachgeahmte Schildkröte). Zubereitet wird die Mockturtle noch bis heute aus zartem Fleisch, Herzen, Zungen, Klößchen, Champignons und Wein.

Bis in die frühen Jahre des 20. Jahrhunderts kamen jedoch nur Adelige und Reiche in den Genuss der „nachgeahmten Schildkröte“. Erstmals in den 20er Jahren wurde die Mockturtle von der Fleischerei Hartz in Koanserven auf den Markt gebracht. Neben den Reichen und Adligen honorierte nun auch die Bevölkerung die Hartz – Mockturtle, die zahlreiche Preise und Auszeichnungen erhielt.

Die Hartz – Mockturtle ist mittlerweile auch eng mit der Gemeinde Edewecht verbunden. Die Bley Fleisch- und Wurstwaren GmbH übernahm am 01.01.2003 das alteingesessene Oldenburger Fleischwarenunternehmen Hartz und führt nun die Mockturtle-Tradition fort.

Oldenburger Mockturtle

Erhältlich in den Größen: Bley Oldenburger Mockturtle ist laktosefrei

  • 420g
  • 820g

Nährwertangaben pro 100g:  
Brennwert: 540,0 kJ
130,0 kcal
Fett:
davon ges. Fettsäuren
8,0 g
3,2 g
Kohlenhydrate:
davon Zucker:
6,0 g
1,0 g
Eiweiß: 9,0 g
Salz: 2,0 g